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Dienstag, 20. Dezember 2016:

Nach einem Meeting mit Govind Singh Rathore vom SAMBHALI Trust haben wir, auf der Rückfahrt von Durag Niwas, die dunkelsten Seiten des indischen Lebens erfahren: Die auf den Strassen von Jodhpur lebende Familie von Pooja Jogi, welche dank ANSHULA vorerst Aufnahme im Sambhali-Boarding Home gefunden hat, hat rein gar nichts mehr.
Wegen dem 2-tägigen Besuch der Rajasthan Chief Ministerin Vasundhara Raje wurden in Jodhpur auf allen Einfallstrassen sämtliche Ragpicker-Unterkünfte mit Bulldozern platt gemacht, inkl. “Hausrat” und den wenigen Habseligkeiten..

 

 

 

 

Die Unterkunft vor der Räumung..

Dank Wolldecken aus dem ANSHULA Vorrat und gespendeten Winterkleidern, die Silvia’s Mutter aus der Schweiz mitgebracht hat, konnten wir wenigstens im Kleinen dazu beitragen, das Leben auf der Strasse etwas erträglicher zu machen.

Die Bilder dieses Elends werden Silvia, Doris und mich ein Leben lang begleiten, uns aber auch bestärken, mit unserer Arbeit weiterzufahren und auch mit beschränkten Mitteln etwas zu bewirken!